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FOSSiBOT FBP1200, 1,98 kWh, 1.200 W AC, Mikroinverter
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Der FOSSiBOT FBP1200 verbindet einen LFP-Akku, einen MPPT-Regler und einen Mikroinverter in einem Gerät. Er will Haushalte ansprechen, die Solarstrom speichern und ohne zusätzlichen Wechselrichter einspeisen möchten. Das Besondere im Listing ist der Ausbaupfad auf bis zu 9.790 Wh mit vier weiteren Akku-Packs, kombiniert mit einer Batterieheizung für den Betrieb bei Kälte.
- Speicherkapazität
- 1,98 kWh (3,9 kWh als zweite Variante)
- Ausgangsleistung
- 1.200 W AC
- Modulleistung
- bis 2.000 W Solareingang
- Erweiterbar
- ja, bis 9,79 kWh
- Marke
- FOSSiBOT
Das spricht dafür
- LFP-Akku mit 6.500 Ladezyklen, Batterieheizung unter 0 °C und Betriebstemperatur von minus 20 bis 55 °C laut Listing.
- Erweiterbar auf bis zu 9.790 Wh mit vier Akku-Packs, lüfterlos mit IP65-Schutz.
- Mikroinverter integriert, KI-Energiemanagement mit Verbrauchslernen, 3 Jahre Herstellergarantie.
Gut zu wissen
- 1.200 W AC-Ausgang liegen über der 800-VA-Grenze für Steckersolargeräte. Klären Sie den zulässigen Betrieb vorab.
- Die genannten Einsparungen und die Amortisationszeit sind Herstellerrechnungen ohne Bezug zu Ihrem Verbrauch.
Unsere Einschätzung
Redaktionelle Bewertung (auf Basis der Herstellerangaben)
7,8/ 10
- Passt zur Aufgabe8,0
- Ausstattung laut Angebot9,0
- Verarbeitung laut Beschreibung7,0
- Gegenwert im Vergleich7,0
Unsere Einschätzung der Angaben in Angebot und Produktbeschreibung, kein eigener Test und keine Kundenbewertung. Gesamtwert = Mittel der vier Kriterien, Skala 1 bis 10.
Leistung und Aufbau
Genannt werden ein MPPT-Solareingang von bis zu 2.000 W und ein AC-Ausgang von 1.200 W. Hinzu kommen USB-A mit 18 W und USB-C mit 100 W für kleine Verbraucher. Das Gehäuse ist laut Anbieter lüfterlos und verwendet natürliche Konvektion, was für ruhige Aufstellorte sinnvoll ist. Als Betriebstemperatur gibt FOSSiBOT minus 20 bis 55 °C an, die Schutzart IP65.
Der Lieferumfang nennt neben dem Hauptgerät ein AC-Ladekabel und ein Autoladekabel mit je 1,5 m. Solarmodule sind nicht dabei.
Das Gerät ist als Plug-and-Play-Lösung für Balkon, Flachdach, Schrägdach und Hinterhof beschrieben. Zusätzlich spricht das Listing von einer Spitzenlastabsenkung, die bei niedrigen Tarifen lädt und in Spitzenphasen abgibt, mit einer Reaktionszeit unter einer Sekunde. Wie sich das im Alltag auswirkt, lässt sich aus den Angaben allein nicht beurteilen.
Einordnung zur 800-VA-Grenze
Für Steckersolargeräte gilt in Deutschland eine Grenze von 800 VA, außerdem die Anmeldung im Marktstammdatenregister. Die 1.200 W AC des FBP1200 liegen darüber. Ob und unter welchen Bedingungen der Betrieb bei Ihnen möglich ist, sollten Sie mit dem Netzbetreiber und einem Elektrofachbetrieb besprechen, bevor Sie sich festlegen.
Akku, Zyklen und Energiemanagement
Der Akku erreicht laut Listing 6.500 Ladezyklen, die Kapazität beträgt 1,98 kWh, eine zweite Variante mit 3,9 kWh wird erwähnt. Das KI-Energiemanagement soll Verbrauchsmuster, Wetter und Strompreise berücksichtigen. Einsparungen und Amortisationszeit nennt der Hersteller als Rechenbeispiel, der Bezug zu Ihrem Haushalt fehlt. Eine Herstellergarantie von drei Jahren ist angegeben.
Für die Wartung nennt der Anbieter nichts Besonderes. Da kein Lüfter verbaut ist, entfällt eine mögliche Geräuschquelle, und die Batterieheizung unter 0 °C soll das Laden im Winter ermöglichen. Zur Ladeleistung bei Frost fehlen konkrete Zahlen.
Vergleich mit Jackery und BigBlue
Der Jackery SolarVault 3 Pro bietet vier MPPT und einen Ausbau auf 15,12 kWh, dafür liegt der Ausbau des FBP1200 mit 9,79 kWh niedriger. Der BigBlue Powafree H4 bleibt mit 800 W Ausgang im Rahmen der Steckersolar-Grenze, hat aber weniger Leistung und gibt keine Erweiterbarkeit an.
Fazit
Der FBP1200 passt zu Haushalten, die einen kompakten All-in-One-Speicher mit eingebautem Mikroinverter wollen und den Netzanschluss fachlich klären lassen. Wer 800 VA nicht überschreiten will, findet im BigBlue Powafree H4 die passendere Leistungsstufe. Wer mehr Ausbaureserven sucht, vergleicht den Jackery SolarVault 3 Pro.
Im Vergleich
Dieses Modell neben den Nachbarn in Balkonkraftwerk mit Speicher: Systeme im Vergleich. Angaben laut Amazon-Angebot.
| Merkmal | FOSSiBOT FBP1200, 1,98 kWh, 1.200 W AC, Mikroinverter | BigBlue Powafree 2.560 Wh, 3 MPPT, 800 W, bis -20 °C | BigBlue Powafree H4, 2.048 Wh, Dual-MPPT, 800 W |
|---|---|---|---|
| Speicherkapazität | 1,98 kWh (3,9 kWh als zweite Variante) | 2,56 kWh | 2,048 kWh |
| Ausgangsleistung | 1.200 W AC | 800 W | 800 W |
| Modulleistung | bis 2.000 W Solareingang | bis 800 Wp (je 400 Wp) | 800 W (2 x 400 W) |
| Erweiterbar | ja, bis 9,79 kWh | keine Angabe | keine Angabe |
| Marke | FOSSiBOT | BigBlue | BigBlue |
Im Vergleich mit Alternativen: Balkonkraftwerk mit Speicher: Systeme im Vergleich
Angebotstitel bei Amazon: FOSSiBOT FBP1200, Balkonkraftwerk mit Speicher, 1,98kWh LFP Akku, MPPT 2000W Solareingang, All-in-One Stromspeicher mit Mikroinverter, 1200W AC, 6500 Ladezyklen, Erweiterbarer, Powerstation, Plug&Play