Zum Inhalt springen

Rechner

Speichergrößen-Rechner

Geben Sie Tagesverbrauch, Grundlast und Modulleistung ein. Sie erhalten die nutzbare und die nominale Kapazität als Richtwert.

Speichergröße schätzen

Richtwert: Nutzbare Kapazität

0,7 kWh

Richtwert: Nominale Kapazität

0,9 kWh

Richtwert: Handelsübliche Stufe

1,0 kWh
Nachtverbrauch
1,20 kWh
Tagesüberschuss an Modulstrom
0,70 kWh
Entladeleistung mindestens
150 W
Faustregel der Hersteller
1,3 bis 2,0 kWh

Die Module liefern weniger Überschuss, als Sie nachts brauchen. Mehr Kapazität würde in dieser Jahreszeit nicht voll.

Rechenweg: Nachtverbrauch = Grundlast mal Stunden. Tagesüberschuss = Modulleistung mal Tagesertrag der Jahreszeit (Süd, 30 Grad: Sommer 4,0, Frühjahr und Herbst 2,5, Winter 0,8 kWh je kWp) minus die Hälfte des Tagesverbrauchs, der direkt genutzt wird. Nominal = nutzbar geteilt durch Entladetiefe 0,9 und Wirkungsgrad 0,9. Die Stufen 1,0 bis 4,0 kWh sind übliche Größen am Markt.

Alle Werte sind Richtwerte. Quellen: typische Herstellerangaben zu Entladetiefe und Wirkungsgrad, Ertragsannahmen in der Größenordnung von PVGIS und DWD-Einstrahlung.

Annahmen im Überblick

Groß oder klein?

Ein größerer Speicher ist nicht automatisch besser: Was er im Sommer nicht füllen kann, bleibt ungenutzt, und im Winter bleibt er meist leer. Wer seine Grundlast nachts decken will, kommt oft mit 1 bis 2 kWh aus. Die Faustregel der Hersteller liegt bei etwa 1 kWh Speicher je 400 bis 600 Wp Modulleistung.

Bei der Kopplung unterscheiden sich die Systeme: Ein DC-gekoppelter Speicher hängt zwischen Modulen und Wechselrichter, ein AC-gekoppelter lässt sich ans Hausnetz nachrüsten. Die Ausgangsleistung des Speichers muss zur Grundlast passen und in Deutschland die Grenze von 800 VA für den Wechselrichter beachten.